Bundestagspräsident Lammert begeisterte bei CDU-Neujahrsempfang in Rheinböllen
Volles Haus beim traditionellen CDU-Neujahrsempfang – Bundestagspräsident blickte auf in die Zukunft
Bundestagspräsident Prof. Dr. Norbert Lammert begeisterte die zahlreich erschienenen Gäste beim traditionellen Neujahrsempfang der CDU Rhein-Hunsrück im KiR in Rheinböllen. Der CDU-Kreisvorsitzende und Landtagsabgeordnete Hans-Josef Bracht konnte vor über 500 Besuchern mit Bundestagspräsident Norbert Lammert den „zweiten Mann im Staat“ begrüßen. „Es freut mich sehr, dass Sie bei uns zu Gast sind. Denn gerade in Zeiten von schnellen parlamentarischen Entscheidungen im Zuge der Finanz- und Wirtschaftskrise kommt dem Bundestagspräsidenten neben repräsentativen Aufgaben eine besondere Aufmerksamkeit bei der Einhaltung der parlamentarischen Regeln und Verfahren zu“, betonte Bracht in seiner Begrüßung. Bevor Bundestagspräsident Norbert Lammert seine Festansprache hielt, grüßte die CDU-Landes- und Fraktionsvorsitzende Julia Klöckner via Videobotschaft und stellte die zentralen Themen der CDU für das Jahr 2012 heraus. „Solide Finanzen, nachhaltige Bildung und der Zusammenhalt der Generationen stellen die wichtigsten Aufgaben im neuen Jahr dar“, so Klöckner. Auch der CDU- Bundestagsabgeordnete Peter Bleser stellte die Finanzpolitik und die Finanz- und Wirtschaftskrise in den Mittelpunkt seines Grußworts, welches von Bundestagspräsident Norbert Lammert in seiner Festansprache aufgenommen wurde. „Auch wenn es die ein oder andere Skepsis gab“, betonte Lammert, „die Europäische Gemeinschaft profitiert von der gemeinsamen Währung. Und niemand profitiert mehr als wir“, sagte Lammert. Und gerade deswegen lohne sich der Einsatz für die Gemeinschaftswährung. „Wir müssen sicherstellen, dass die Währung stabil bleibt“, so Lammert. Dabei blickte er auch auf die guten Erfahrungen zurück. „Wir sind in Deutschland erstaunlich gut durch das turbulente Jahr 2011 gekommen. In der wirtschaftlichen und politischen Lage steht die Bundesrepublik, verglichen mit den Nachbarländern, sehr gut da“, so Lammert. Wie bei der Finanz- und Wirtschaftskrise stehe die Bundesrepublik auch bei der Energiewende nach der Nuklearkatastrophe von Fukushima vor großen Herausforderungen. „Ziel ist es, bis ins Jahr 2050 die Energieversorgung in Deutschland grundlegend zu verändern. Wir wollen bis dahin 80 Prozent auf erneuerbare Energien stützen. Das wäre weltweit beispiellos.“ Bundestagspräsident Lammert sieht Deutschland als weltweites Vorbild. „Wir haben uns viel vorgenommen“, so Bundestagspräsident Norbert Lammert, der zum Abschluss des Neujahrsempfangs positiv ins Jahr 2012 und in die weitere Zukunft schaut. „Zukunft ist das, was wir daraus machen. Wenn jeder seinen Teil an dieser Aufgabe übernimmt, dann wird das ein gutes Jahr.“


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